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Königsee Implantate ist TOP-Ausbildungsunternehmen des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt

Unterschöbling, den 09.11.2020

Azubis gehören zu den Besten ihres Fachs laut IHK Ostthüringen zu Gera

TOP-Ausbildungsunternehmen des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt – diesen Titel verlieh die Industrie- und Handelskammer (IHK) Ostthüringen an die Königsee Implantate GmbH in Aschau bei Allendorf. IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Höhne und der Leiter Aus- und Weiterbildung, Matthias Säckl übergaben gestern vor Ort im Unternehmen die Urkunde. Geschäftsführer Frank Orschler und sein Ausbildungsteam sind sehr stolz auf diese Auszeichnung, die sie als Wertschätzung ihrer Arbeit verstehen.
„Für uns bedeutet Berufsausbildung nicht nur den Rahmenplan zu erfüllen. Wir sehen darin auch ein Stück Erziehungsauftrag und legen Wert darauf, dass in dem neuen Lebensabschnitt aus Jugendlichen junge Erwachsene werden“, betont Ausbildungsleiter Danny Reise. Ausgeprägte Sozialkompetenzen sind für ihn wichtiger als die Eins auf dem Zeugnis. Seine Erfahrungen zeigen, damit verbessern sich die Leistungen automatisch. Ohnehin stehen die Chancen für denjenigen gut, der bei Königsee Implantate eine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker macht, einer der Besten seines Faches zu werden. Seit Eröffnung des Ausbildungszentrums im August 2010 in Unterschöbling gehörten die Lehrlinge bei den IHK-Abschlussprüfungen stets zu den Prüfungsbesten in ihrem Beruf.
Im modernen Ausbildungszentrum lernen die künftigen Facharbeiter in den ersten beiden Jahren mit Feile, Bearbeitungsmaschinen und CNC-Technik den Umgang mit dem Werkstoff Metall kennen und trainieren. Und das ohne den Druck durch Produktionsaufträge“, sagt Ausbildungsleiter Danny Reise. Er legt großen Wert darauf, dass die Azubis erfahren, was in den automatischen Bearbeitungszentren passiert, die die Produktion des Implantateherstellers dominieren. „Sie müssen wissen, wie sich eine Maschine anhört oder wie Späne aussehen. So können sie später die komplexe CNC-Technik bewusster steuern und auch bei Problemen Ursachen erkennen und abstellen“, betont der 34-jährige. Im dritten Lehrjahr wechseln die Azubis dann in die Produktion, um ihre Kenntnisse im Umgang mit hochmodernen Dreh- und Fräsmaschinen zu festigen. Auch hier stehen ihnen erfahrene Kollegen als Mentoren zur Seite.
Das Unternehmen legt Wert auf Chancengleichheit in der vermeintlichen „Männerdomäne“ der Zerspanungsmechanik. So beginnt Sophie Dittrich bald ihr drittes Ausbildungsjahr und Lilly Böhm beendet Anfang 2021 ihre Ausbildung. In der Regel möchte das Unternehmen drei Ausbildungsstellen zum Zerspanungsmechaniker pro Jahr besetzen. Für das Ausbildungsjahr 2020/21 konnte bereits ein Ausbildungsplatz vergeben werden. Zwei weitere warten noch auf Bewerberinnen und Bewerber.
„Wir bilden für unseren eigenen Personalbedarf aus. 90 Prozent unserer Azubis bleiben nach erfolgreichem Abschluss als gut ausgebildete Fachkräfte bei uns. Natürlich unterstützen wir sie danach auch, sich weiterzuentwickeln – zum Beispiel durch Weiterbildung. Einige haben beispielsweise ein Meisterstudium begonnen oder bereits abgeschlossen“, so der Ausbildungsleiter.